Tischgrill reinigen: Anleitung für Platte, Fettschale und Rost

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Abgekühlter Tischgrill mit Küchentuch, Schwamm und Spachtel auf der Arbeitsplatte
KI-generiertes Symbolbild

Nach dem Essen ist die Lust auf Arbeit gering, und der Tischgrill steht noch fettig und warm auf dem Tisch. Wer jetzt zu schnell oder zu grob zugreift, schädigt die Beschichtung. Wer zu lange wartet, kämpft mit eingetrocknetem Fett. Diese Anleitung zeigt den Ablauf, der zu den meisten Tischgrills passt, und beschreibt, was bei Platte, Fettschale, Rost und Gehäuse jeweils beachtet werden sollte. Sie erklärt außerdem, wann Fettlöser sinnvoll ist, wann Hausmittel genügen und wie Sie das Gerät nach der Saison lagern.

Grundsätzlich gilt: Die Hinweise Ihres Herstellers gehen vor. Die Anleitung nennt, was Sie ins Wasser geben dürfen, welche Teile spülmaschinengeeignet sind und welche Mittel auf der Beschichtung erlaubt sind.

Vor dem Reinigen: Strom aus, Abkühlen lassen

Ziehen Sie den Netzstecker, bevor Sie irgendetwas anfassen. Bei Geräten mit abnehmbarem Thermostat oder Kabel nehmen Sie das Teil ab und legen es trocken beiseite. Lassen Sie das Gerät dann abkühlen, ohne es abzuschrecken. Kaltes Wasser auf eine heiße Platte kann die Beschichtung belasten und spritzt. Warten Sie, bis die Platte nur noch handwarm ist. Handwarm bedeutet: Sie können sie anfassen, ohne sich zu verbrennen, das Fett ist aber noch nicht fest. In diesem Zustand lässt es sich am leichtesten lösen.

Ist die Platte noch sehr heiß, aber Sie wollen vorarbeiten, wischen Sie grobe Reste mit einem Holz- oder Silikonspachtel in die Schale. Verwenden Sie dafür kein Metall, wenn die Fläche beschichtet ist.

Schritt 1: Grobe Reste entfernen

Schieben Sie Reste mit einem Spachtel zusammen, dessen Kante nicht scharf ist. Bei Antihaftplatten sind Holz oder Silikon schonender, bei Edelstahlrosten genügt jedes übliche Werkzeug. Ein breiter Spachtel mit abgerundeten Ecken hilft auf glatten Planchaflächen. Entfernen Sie anschließend die Fettschale, kippen Sie das Fett in eine Altöldose oder einen alten Becher und werfen Sie es in den Restmüll. Gießen Sie Fett niemals in den Abfluss, es verfestigt sich im Rohr.

Ein Küchenpapier mit etwas Spülmittel nimmt den oberflächlichen Fettfilm gut auf. Streichen Sie mit der Faser der Rillen, nicht quer, damit Sie nichts in die Vertiefungen drücken.

Schritt 2: Platte einweichen und reinigen

Nehmen Sie die Platte ab, wenn das Gerät es zulässt. Legen Sie sie in warmes Wasser mit Spülmittel und lassen Sie sie einige Minuten stehen. Wenn der Hersteller die Platte als spülmaschinengeeignet bezeichnet, kann sie auch in den Geschirrspüler. Das gilt etwa laut Listing für die Platten des Tefal-Geräts TG800N10; beim WMF Lono mit Glasdeckel nennt das Listing die herausnehmbare Auffangschale als spülmaschinenfest. Prüfen Sie das für Ihr Gerät, denn viele Platten dürfen nicht in die Maschine.

Reiben Sie die Fläche danach mit einem weichen Schwamm oder einer weichen Bürste ab. Verwenden Sie weder Stahlwolle noch harte Scheuerschwämme auf beschichteten Platten, sonst entstehen Kratzer, in denen sich Fett festsetzt. Was dann hilft, steht in Grillplatte verkratzt: Beschichtung retten. Spülen Sie mit klarem Wasser nach und trocknen Sie die Platte ab, bevor Sie sie zurücksetzen.

Wenn das Gerät eine fest verbaute Platte hat, wischen Sie sie mit einem feuchten Tuch ab, ohne dass Wasser ins Gehäuse läuft. Das Heizelement und die Elektrik gehören nie ins Wasser.

Schritt 3: Eingebrannte Reste lösen

Hartnäckige Krusten bekommen Sie nicht durch Kraft, sondern durch Zeit. Legen Sie ein feuchtes, warmes Tuch auf die verschmutzte Stelle und lassen Sie es einige Minuten einwirken. Dann löst sich das meiste mit dem Spachtel. Alternativ hilft eine Paste aus Natron oder Backpulver mit etwas Wasser, die Sie auf die betroffene Stelle auftragen und nach einer Einwirkzeit mit dem Schwamm abnehmen. Das ist ein verbreitetes Hausmittel, die Wirkung ist je nach Verschmutzung unterschiedlich. Bei Beschichtungen sollten Sie keine körnigen Mittel kräftig einreiben.

Bei Edelstahlrosten oder dem Gehäuse aus Edelstahl hilft zusätzlich ein Spritzer Essigreiniger oder Zitronensäure gegen Kalk- oder Wasserflecken, gut nachspülen. Bei beschichteten Flächen verzichten Sie auf stark saure oder alkalische Mittel, sofern der Hersteller sie nicht freigibt.

Fettlöser oder Hausmittel?

Für den Alltag genügt warmes Spülwasser. Fettlöser spielen ihre Stärke bei sehr alten oder stark eingebrannten Belägen aus, vor allem auf Edelstahlrosten, Grillrosten und Gehäuseteilen. Der Nachteil: Starke Reiniger greifen manche Beschichtungen an und haben Anwendungshinweise, die Sie beachten müssen (Handschuhe, Lüftung, Einwirkzeit, gründliches Nachspülen). Hausmittel sind milder, brauchen aber mehr Zeit.

MittelGeeignet fürHinweis
Warmes Spülwasser mit mildem SpülmittelAlle Platten im AlltagZuerst probieren
Natron- oder BackpulverpasteLeichte Krusten auf Edelstahl und PlatteNicht kräftig reiben auf Antihaft
Essig- oder Zitronensäure-LösungWasser- und Kalkflecken auf EdelstahlNicht auf empfindliche Flächen, gut nachspülen
Fettlöser, GrillreinigerEdelstahlrost, stark verschmutzte TeileHerstellerhinweis zur Beschichtung beachten, Handschuhe

Zwei im Katalog geführte Mittel sind der Fettlöser Grillreiniger von bio-chem (750 ml) und der Grill- und Backofenreiniger von wolk (500 ml). Prüfen Sie jeweils das Etikett, ob der Reiniger für Ihre Fläche zugelassen ist.

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Die Produktkarten und Produktlinks auf dieser Seite führen über Werbelinks zum Amazon-Partnerprogramm. Bestellen Sie nach einem Klick dort, erhalten wir von Amazon eine Provision; Ihr Preis bleibt davon unberührt. Wir grillen auf keinem dieser Geräte Probe und messen nichts nach; die Merkmale stammen aus dem Amazon-Listing oder vom Hersteller. Wie wir auswählen, steht in der Offenlegung.

Der Fettlöser von bio-chem (Amazon, Werbelink, öffnet in neuem Fenster) und der wolk-Reiniger (Amazon, Werbelink, öffnet in neuem Fenster) richten sich laut Titel an Grills beziehungsweise Backöfen. Setzen Sie sie dort ein, wo es der Hersteller des Geräts erlaubt.

Schritt 4: Fettschale und Auffangwanne

Die Schale sammelt nicht nur Fett, sondern auch Saft und Krümel, die eintrocknen. Leeren Sie sie, weichen Sie sie in Spülwasser ein und bürsten Sie sie aus. Ist sie spülmaschinengeeignet, können Sie sie in den Geschirrspüler geben. Bei Geräten mit Wasserwanne entleeren Sie das Wasser nach dem Abkühlen und reinigen die Wanne wie die Schale. Eine verkrustete Schale ist eine häufige Rauchquelle beim nächsten Mal, wie in Tischgrill raucht stark beschrieben. Wenn die Schale beim Grillen regelmäßig überläuft, finden Sie Abhilfe unter Fettauffangschale läuft über.

Schritt 5: Rost und Gehäuse

Ein Edelstahlrost können Sie in Spülwasser einweichen und anschließend mit einer Bürste säubern. Eine Drahtbürste ist für Roste aus Edelstahl gedacht, auf beschichteten Platten richtet sie Schäden an. Im Katalog gibt es eine Grillbürste, die zu Edelstahlrosten passt:

Das Gehäuse wischen Sie mit einem feuchten Tuch ab. Ein Tropfen Spülmittel genügt. Wo Fett in Ritzen sitzt, hilft ein Wattestäbchen oder eine weiche Zahnbürste, aber nur bei gezogenem Stecker und nur außen. Nutzen Sie kein Sprühmittel, das in die Lüftungsschlitze oder in die Elektrik gelangen kann.

Das richtige Werkzeug

Ein Grillspachtel erleichtert das Reinigen deutlich, vor allem bei Plancha-Flächen. Edelstahl-Spachtel mit abgerundeten Ecken eignen sich für Edelstahlflächen; auf beschichteten Platten ist Holz oder Silikon sicherer, sofern der Hersteller nicht Metall freigibt. Im Katalog finden Sie einen Plancha-Spachtel aus Edelstahl 18/10 sowie ein Set mit Spachtel und Schaber:

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Produktbild: Rösle Plancha-Spachtel breit, Edelstahl 18/10

Rösle Plancha-Spachtel breit, Edelstahl 18/10

Laut Listing
breiter Spachtel mit abgerundeten Ecken, Edelstahl 18/10
Außerdem
spülmaschinengeeignet laut Titel
Hinweis
Edelstahlkante: auf beschichteten Platten nur flach und ohne Druck führen

Angaben laut Hersteller / Amazon-Produktseite.

21,95 €inkl. MwSt., Stand 26.10.2026 – maßgeblich ist der aktuelle Preis auf Amazon.

Der Rösle-Spachtel (Amazon, Werbelink, öffnet in neuem Fenster) und das BURNHARD-Set (Amazon, Werbelink, öffnet in neuem Fenster) sind aus Edelstahl, also für unbeschichtete Flächen und Roste gedacht. Auf Antihaft verwenden Sie Metall nur, wenn die Anleitung es ausdrücklich zulässt.

Vergleich: bio-chem, wolk, RÖSLE, BURNHARD, 69home
ProduktLaut ListingHinweisWerbelink
bio-chem Fettlöser Grillreiniger, 750 ml (Amazon, öffnet in neuem Fenster, Werbelink)Fettlöser für Grills, 750 mlEignung für beschichtete Platten laut Etikett prüfenAnsehen: bio-chem Fettlöser Grillreiniger, 750 ml bei Amazon (Werbelink)
wolk Grill- und Backofenreiniger, 500 ml (Amazon, öffnet in neuem Fenster, Werbelink)Grill- und Backofenreiniger, 500 mlEignung für beschichtete Platten laut Etikett prüfenAnsehen: wolk Grill- und Backofenreiniger, 500 ml bei Amazon (Werbelink)
Rösle Plancha-Spachtel breit, Edelstahl 18/10 (Amazon, öffnet in neuem Fenster, Werbelink)breiter Spachtel mit abgerundeten Ecken, Edelstahl 18/10Edelstahlkante: auf beschichteten Platten nur flach und ohne Druck führenAnsehen: Rösle Plancha-Spachtel breit, Edelstahl 18/10 bei Amazon (Werbelink)
Burnhard Grillspachtel und Grillschaber, 2-teilig (Amazon, öffnet in neuem Fenster, Werbelink)2-teiliges Set aus Edelstahl mit BurgerwenderSchaberkante nicht auf beschichteten Platten einsetzenAnsehen: Burnhard Grillspachtel und Grillschaber, 2-teilig bei Amazon (Werbelink)
Grillbürste mit ergonomischem Griff (Amazon, öffnet in neuem Fenster, Werbelink)Grillbürste mit ergonomischem GriffDrahtbürste: nur für Edelstahlroste, nie für beschichtete PlattenAnsehen: Grillbürste mit ergonomischem Griff bei Amazon (Werbelink)

Anzeige · Angaben laut Amazon-Listing bzw. Hersteller, Verfügbarkeit geprüft am 26.10.2026. Die Reihenfolge folgt dem Text, nicht einer Wertung; es gibt keine bezahlte Platzierung. Maßgeblich sind die Angaben auf der Produktseite.

Hände reinigen eine abgenommene Grillplatte im Spülbecken
KI-generiertes Symbolbild

Reinigen nach Plattenart

Nicht jede Fläche verlangt dasselbe. Bei einer gerillten Aluminium-Druckgussplatte sammelt sich Fett in den Vertiefungen. Hier helfen eine weiche Bürste und ein Spülmittelbad besser als Druck mit dem Schwamm. Rillen reinigen Sie in Längsrichtung, damit die Borsten das Fett herausziehen. Eine glatte Plancha- oder Teppanyaki-Fläche lässt sich leichter abwischen, zeigt aber jeden Kratzer und jede Fettspur. Nutzen Sie ein feuchtes Tuch, solange die Platte noch warm ist, und arbeiten Sie sich in Zügen von hinten nach vorn. Ein Edelstahlrost verträgt kräftigeres Bürsten, braucht aber ein längeres Einweichen, wenn Fett angetrocknet ist. Eine keramische Beschichtung, wie sie einige Geräte laut Listing haben, sollten Sie wie jede Antihaftfläche behandeln: weich, lauwarm, ohne Schleifmittel.

Bei Geräten mit Glasdeckel gehört der Deckel zum Reinigungsprogramm. Fettspritzer an der Innenseite lösen sich mit warmem Spülwasser. Spülen Sie Glas nicht mit kaltem Wasser ab, solange es heiß ist, sonst kann es springen. Lassen Sie es erst abkühlen. Ob der Deckel in die Spülmaschine darf, steht in der Anleitung; die Dichtung oder der Griff sind häufig der Grund, warum er es nicht darf.

Typische Fehler beim Reinigen

Der erste Fehler ist Geduldsmangel. Wer eine heiße Platte mit kaltem Wasser abschreckt, riskiert Spannungen im Material und Verformungen. Der zweite ist zu viel Kraft: Kratzer in der Beschichtung entstehen schneller, als man denkt, und halten Fett fest. Der dritte ist das Ignorieren der Herstellerhinweise. Manche Platten dürfen in die Spülmaschine, andere verlieren dort ihre Antihaftwirkung oder verfärben sich. Der vierte Fehler ist Wasser an der Elektrik: Tauchen Sie nie ein Gerät mit Heizelement ins Wasser und lassen Sie keine Flüssigkeit in Stecker oder Lüftungsschlitze laufen. Und der fünfte: Reiniger mischen. Verwenden Sie Mittel nacheinander und spülen Sie dazwischen gründlich, statt verschiedene Produkte zu kombinieren.

Elektrischer Tischgrill mit gerillter Platte auf dem Tisch, daneben Holzlöffel, Teller und ein Fenster mit Tageslicht
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Geruch nach dem Grillen loswerden

Auch wenn das Gerät sauber ist, kann es noch nach Fett oder Fisch riechen. Wischen Sie dann Platte und Schale mit einer milden Essig- oder Zitronenlösung ab, spülen Sie klar nach und lassen Sie die Teile an der Luft trocknen. Lüften Sie den Raum, solange noch Wärme vorhanden ist, denn warme Luft nimmt Gerüche besser mit. Tischdecken und Textilien am Tisch nehmen Fettdunst ebenfalls auf; waschen Sie sie bald. Mehr zum Lüften finden Sie in Tischgrill drinnen nutzen: Geruch und Lüften. Bei einem neuen Gerät, das beim ersten Aufheizen riecht, hilft Neuer Tischgrill riecht.

Trocknen und zusammensetzen

Lassen Sie alle Teile vollständig trocknen, bevor Sie sie zusammensetzen. Feuchtigkeit an Steckern, Kontakten oder im Gehäuse kann beim nächsten Einschalten Probleme verursachen. Besonders bei Geräten mit abnehmbarem Thermostat gilt: Der Stecker muss trocken und sauber sein. Setzen Sie die Platte plan ein, damit die Wärme gleichmäßig übertragen wird. Wenn Sie das Gerät sofort wieder benutzen wollen, wischen Sie die Platte mit einem fusselfreien Tuch trocken.

Lagern nach dem Fest: Wohin mit dem Gerät?

Der Tischgrill steht den größten Teil des Jahres im Schrank. Damit er beim nächsten Winter einsatzbereit ist, lagern Sie ihn sauber und trocken. Wickeln Sie das Kabel locker auf und knicken Sie es nicht. Packen Sie Platte und Schale zusammen und legen Sie ein Tuch dazwischen, damit nichts scheuert. Stellen Sie das Gerät nicht in einen feuchten Keller. Eine Abdeckhaube hält Staub fern und schützt die Beschichtung. Im Katalog finden sich Hauben, die laut Listing für Plancha und Tischgrill gedacht sind, mit Maßen von 56 x 50 x 20 beziehungsweise 60 x 45 x 25 Zentimetern. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob Ihr Gerät hineinpasst.

Weitere Hinweise zu Zubehör finden Sie im Hub Tischgrill-Zubehör.

Vorbeugen ist die halbe Arbeit

Jede Grillrunde wird leichter zu reinigen, wenn Sie vorher mitdenken. Tragen Sie Öl sparsam auf das Grillgut auf statt auf die Platte, verzichten Sie auf stark zuckerhaltige Marinaden auf der heißen Fläche, und wischen Sie zwischendurch Fettpfützen zur Seite. Eine hitzebeständige Unterlage unter dem Gerät fängt Spritzer ab. Gut ist außerdem, wenn die Platte nach dem Essen nicht Stunden bei Raumtemperatur steht, denn mit der Zeit fixiert sich Fett. Wer das Gerät gleich nach dem Abkühlen reinigt, spart den größten Teil der Mühe. Und wer die Hinweise zum Material beachtet, hat auch nach vielen Saisons noch eine intakte Fläche, die weniger raucht und weniger anbrennt. Zur Auswahl eines Geräts mit abnehmbarer Platte siehe die Empfehlungen und den Ratgeber Tischgrill kaufen: Worauf Sie achten sollten.

Ein Fahrplan für den Abend selbst

Damit die Arbeit nach dem Essen nicht überhandnimmt, bewährt sich ein Fahrplan, den Sie schon beim Grillen beginnen. Legen Sie vor dem Auflegen eine Schale für Reste und Fett bereit. Schieben Sie zwischendurch Fettpfützen mit dem Spachtel in die Schale. Wenn der Hauptgang vorbei ist, schalten Sie das Gerät aus und lassen Sie es abkühlen, während Sie den Tisch abräumen. Danach reinigen Sie, solange alles noch handwarm ist. In der Praxis spart dieses Vorgehen den größten Teil der Mühe, denn frisches Fett löst sich mit Spülwasser und etwas Geduld in Minuten. Und was Sie nicht sofort schaffen, weichen Sie über Nacht mit einem feuchten Tuch auf der Platte ein, damit es am Morgen leicht abgeht.

Häufige Fragen

Darf ich die Grillplatte in die Spülmaschine geben?

Nur wenn der Hersteller die Platte ausdrücklich als spülmaschinengeeignet angibt. Einige Modelle nennen das im Listing, andere nicht. Im Zweifel waschen Sie von Hand.

Wie bekomme ich eingebrannte Reste von der Platte?

Lassen Sie die Platte abkühlen, weichen Sie die Reste mit warmem Spülwasser oder einem feuchten Tuch auf und lösen Sie sie mit Holz- oder Silikonspachtel. Bei beschichteten Platten kein Scheuermittel und keine Stahlwolle.

Kann ich Backofenreiniger auf dem Tischgrill verwenden?

Nur, wenn der Reiniger laut Etikett für die jeweilige Fläche vorgesehen ist und der Gerätehersteller es erlaubt. Auf Antihaftbeschichtungen ist Vorsicht geboten. Ein Edelstahlrost verträgt in der Regel mehr als eine beschichtete Platte.

Was ist besser: Fettlöser oder Hausmittel?

Beides hat seinen Platz. Warmes Spülwasser reicht für den Alltag. Hartnäckige Beläge auf Rost oder Edelstahl löst ein Fettlöser schneller. Beachten Sie jeweils die Herstellerhinweise zu Platte und Reiniger.

Darf das Heizelement nass werden?

Nein. Das Gerät mit Heizelement und Elektrik gehört nicht ins Wasser. Wischen Sie es nur feucht ab, nachdem der Stecker gezogen ist und alles abgekühlt ist.